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SOZIALES
Presseaussendung vom 06.03.2017

Neuausrichtung Clubs Aktiv

Weiterhin kostenloses Angebot

Noch vor dem Sommer 2017 starten die städtischen Clubs Aktiv mit einem neuen Konzept. Die Neuausrichtung des kostenlosen Angebots hat zum Ziel, durch verstärktes Personal und vielfältigere Programmpunkte ein maßgeschneidertes und attraktives Angebot für die Linzer Seniorinnen und Senioren zu bieten.

Viele SeniorInnen sind heute mobiler und haben andere Ansprüche an städtischen Einrichtungen als in der Vergangenheit. „Nach einem ausführlichen Diskussionsprozess haben wir uns daher entschieden, die Ausrichtung und Gestaltung der Clubs Aktiv zu überarbeiten und neu zu konzeptionieren“, erklärt SeniorInnen-Referentin Stadträtin Karin Hörzing.

An den neuen konzentrierten Standorten steht somit mehr Personal zur Verfügung und ermöglicht so kontinuierlichere Öffnungszeiten wie auch eine vielfältigere Programmgestaltung. Die Wünsche und Bedürfnisse der Club-BesucherInnen spielen dabei eine ebenso zentrale Rolle wie erfolgreiche Angebote der Vergangenheit.

„Das neue Konzept stellt Qualität vor Quantität. Davon profitieren nicht nur die Linzer Seniorinnen und Senioren, sondern auch die Clubbetreuerinnen, denen künftig durch zusätzliche Personalressourcen mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen“, sagt Stadträtin Hörzing.

Mehr Personal im Club

„Wir haben mit der Neukonzeptionierung die Standorte reduziert. Daher steht künftig mehr Personal bereit, um auch Vertretungen zu ermöglichen und eine breitere Programmpalette anzubieten“, erklärt Stadträtin Hörzing.

In der Vergangenheit wurde der Club jeweils von einer Mitarbeiterin betreut. Vor allem bei Krankenständen blieb der Club geschlossen. Verständlicherweise zeigten sich viele BesucherInnen über die unvorhersehbaren Schließzeiten verärgert.

Das neue Konzept sieht acht Standorte vor, zusätzlich werden zwei Clubs langfristig in die Arbeit der Stadtteilzentren Auwiesen und Franckviertel integriert. Für diese acht plus zwei Standorte werden insgesamt 12 MitarbeiterInnen im Einsatz sein.

Das ermöglicht einerseits eine Vertretung im Krankheitsfall oder in Urlaubszeiten. Viel wichtiger ist aber, dass durch dieses Modell an manchen Tagen die Clubs doppelt besetzt sind. „Vielfach haben Betreuerinnen erzählt, dass sie eine Gruppe im Club Aktiv haben, die beispielsweise gerne einen Ausflug machen würde. Dies war bisher nicht möglich, da für jene, die nicht so mobil sind, sonst der Club geschlossen gewesen wäre“, erzählt Stadträtin Hörzing. „Wir geben durch die Springerinnen den Clubs neue Möglichkeiten für die Programmgestaltung“. So können in einem Club „Indoor- und Outdoor-Angebote“ realisiert werden.

Zusätzlich dazu wird in Auwiesen und im Franckviertel die Arbeit der Clubs in die bereits bestehenden Stadtteilzentren integriert. „Die Stadtteilzentren leisten jetzt schon großartige Arbeit für die ältere Generation. Hier schließen wir etwas zusammen, was ohnehin zusammen gehört“, betont Stadträtin Hörzing. Der Übergang wird aber nicht von heute auf morgen geschehen, sondern fließend sein. „Ziel ist es, die Angebote beider Einrichtungen zu optimieren, um am Ende ein neues, zielgruppenorientiertes und passendes Programm anbieten zu können“, erklärt Hörzing weiter.

Vielfältigeres Programm

In der Neuausrichtung der Clubs Aktiv wurde auch das bisherige Programm durchleuchtet. Die erfolgreichen Angebote des einen Standortes werden künftig auf andere Standorte übertragen. Ein rotierendes Programm ermöglicht zudem den SeniorInnen einen leichteren Überblick, wann etwas wo angeboten wird.

„Die BesucherInnen wissen dann, dass beispielsweise jeden Montag im Club A das Gedächtnistraining stattfindet, am Dienstag im Club B, am Mittwoch im Club C usw. Das wiederrum bietet die Chance, Angebote, die besonders interessant sind, auch in anderen Einrichtungen in Anspruch zu nehmen und somit auch die anderen Clubs kennen zu lernen“, erklärt Stadträtin Hörzing.

Natürlich bleibt für jede Clubbetreuerin ausreichend Möglichkeit, das Programm individuell für die eigenen BesucherInnen zu gestalten. „Die Wünsche der SeniorInnen werden in der Gestaltung der Angebote natürlich berücksichtigt. Unsere Mitarbeiterinnen kennen die Bedürfnisse der BesucherInnen sehr gut und wissen, was gerne und regelmäßig angenommen wird“, sagt Stadträtin Hörzing.

Folgende Programmpunkte werden auch künftig in Zusammenarbeit mit der VHS angeboten:

• Kreativität: Töpfern, Malen, Basteln, Handarbeiten
• Geselligkeit: Singkreise, Lesungen, Feste, Ausflüge, Spielrunden
• Bewegung: Fit und Gesund, Spaß durch Bewegung, Yoga, Qui Gong, Chinesische Bewegungsübungen, Seniorentanz, Volkstanz
• Gesundheit: Blutdruckmessen, Gedächtnistraining, Hör- und Sehtests
• Bildung und Kultur: Diavorträge, Exkursionen

Darüber hinaus werden weiterhin viele Veranstaltungen von den Club-Betreuerinnen selbst organisiert und angeboten.

Konzentrierte Standorte

An folgenden Standorten wird die Arbeit der Clubs Aktiv konzentriert:

Langfristig werden die beiden Clubs Aktiv in Auwiesen und im Franckviertel in die Arbeit der Stadtteilzentren integriert. Schon jetzt passieren viele der Angebote in Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen, auch das Gemeinwesenzentrum in Auwiesen setzt viele Schwerpunkte im Bereich der SeniorInnen. „Hier gilt es, Ressourcen künftig noch besser zu bündeln und die Leistungen für die ältere Generation zu optimieren“, betont Stadträtin Hörzing.

In der Neuausrichtung der Standorte wurden unterschiedliche Faktoren berücksichtigt. Zum einen spielte die Verteilung über das gesamte Stadtgebiet eine wesentliche Rolle. Von zentraler Bedeutung war weiters die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Größe der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten. Selbstverständlich dienten Bevölkerungsverteilung und Bevölkerungsprognosen als gute Grundlage. Und schließlich wurde darauf geachtet, dass erfolgreiche Clubs mit bisher hohen BesucherInnenzahlen auch künftig weitergeführt werden.

Anpassung an neue Rahmenbedingungen

Die Zusammenlegung der Standorte wird seitens der Stadt Linz und den Club-Betreuerinnen intensiv begleitet, die derzeitigen BesucherInnen werden rechtzeitig informiert. Darüber hinaus ist im Sommer eine verstärkte Werbeoffensive vorgesehen, um auch SeniorInnen anzusprechen, die bisher noch keinen Club besucht haben.

Die Zusammenlegung der Standorte soll noch vor dem Sommer 2017 erfolgen. Im Herbst 2017 wird zusätzlich ein Wochenend-Club mit Öffnungszeiten am Freitag- und Samstagnachmittag an einem neuen Standort eröffnet.

„Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass die ältere Generation mobiler geworden ist und sich durchwegs positiv auf Veränderungen einstellt. Wir haben bereits in der Vergangenheit aufgrund von Krankenständen oder Pensionierungen Clubs zusammengelegt. Trotz anfänglicher Unsicherheiten hat es in allen Fällen gut funktioniert“, betont Stadträtin Karin Hörzing.

„Zudem nutzen viele SeniorInnen jetzt schon die Angebote mehrerer Clubs Aktiv, verbringen den einen Tag in einem Club in Urfahr und den nächsten Tag trifft man sie in einem anderen Club“, weiß Stadträtin Karin Hörzing aus ihren Besuchen in den städtischen Einrichtungen.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Sozialreferentin Stadträtin Karin Hörzing zum Thema „Neuausrichtung Clubs Aktiv“)

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